G19109M03 Vortragsreihe: "Gattinnen, zur linken Hand und Ihre Kinder"

Status Anmeldung möglich
Anmeldung möglich
Beginn Fr., 22.05.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Abend
Kursleitung Dingeldein, Heinrich
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Auch in den vorrepublikanischen Zeiten der Adelsherrschaft machten persönliche Zuneigungen nicht an Standesgrenzen halt. Obwohl man in den Hausgesetzen adeliger Häuser streng darauf achtete, dass standesgemäß und ebenbürtig geheiratet wurde, um die Dynastie zu erhalten, kam es immer wieder zu Eheschlüssen zur linken Hand mit minderen Rechten des Ehepartners aus niedrigerem Stand (zumeist der Ehefrau) und ihrer gemeinsamen Kinder. Damit wurde versucht, die christlichen Moralvorstellungen von der Bedeutung der Ehe mit den strengen Standesregeln einigermaßen in Einklang zu bringen.

An zwei Beispielen aus den Odenwälder Grafenhäusern zu Erbach-Fürstenau und Erbach-Erbach sollen sogenannte morganatische Eheschlüsse näher betrachtet werden, wobei der familiären Herkunft und Verwandtschaft der bürgerlich geborenen Ehefrauen und dem Schicksal der Nachkommen die Aufmerksamkeit zuteil wird, die in den gängigen Adelshandbüchern zumeist fehlt.




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