"Deutschsommer" mit 30 Kindern in Breuberg-Sandbach


Premiere im Odenwaldkreis: Zum ersten Mal fand der „Deutschsommer“ auch für Drittklässlerinnen und Drittklässler einer hiesigen Grundschule statt – nämlich der Grundschule in Breuberg-Sandbach. Mit diesem Projekt unterstützt die in Frankfurt ansässige Stiftung Polytechnische Gesellschaft schon seit Jahren Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf. An der Grundschule in Sandbach fand der „Deutschsommer“ vom 25. Juli bis 12. August statt – in Kooperation mit der Grundschule selbst und dem Staatlichen Schulamt Heppenheim sowie in Trägerschaft der Volkshochschule Odenwaldkreis.

Schuldezernent Oliver Grobeis dankte allen Organisatoren dafür, den interessierten Kindern der dritten Klasse aus Breuberg und Umgebung ein besonderes Sprachlern-Angebot gemacht zu haben. „Gerade beim Übergang in die vierte Klasse ist wichtig, dass Wortschatz und Grammatik gefestigt werden, bevor es dann in eine weiterführende Schule geht.“ Im Zentrum des „Deutschsommers“ steht das spielerische Erlernen der deutschen Sprache im Rahmen von Workshops und eines Theaterstücks.

 

Zum Projekt gehörte ein Team von Sprachpädagogen, Theaterpädagogen sowie Lehrkräften, welche die Gruppe von 30 Kindern betreuten und förderten. Ausflüge, gemeinsame Projekte sowie das gemeinschaftliche Mittagessen stärkten bereits ab dem ersten Tag die Gemeinschaft und sorgten für eine friedvolle und angenehme Atmosphäre, in der die Kinder ohne Druck ihre sprachlichen Fähigkeiten weiterentwickeln konnten.

 

Das Theaterstück „Ronja, die Räubertochter“ wurde im Vorfeld durch die Theaterpädagogen an die Bedarfe und Fähigkeiten der Kinder angepasst und am 11. August aufgeführt. Eltern, Freunde und Verwandte der Kinder sowie die Förderer des Projektes konnten sehen, wieviel Freude der „Deutschsommer“ den Kindern und Mitwirkenden bereitet hat. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Kinder sowohl sprachlich als auch im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung von dem Projekt profitieren konnten.

 

Die Projektkoordinatorin Ellen Zentgraf vom Staatlichen Schulamt Heppenheim und Markus Dörr von der Volkshochschule Odenwaldkreis zogen eine mehr als positive Bilanz und dankten der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und dem Staatlichen Schulamt für die Chance, ein so „wertvolles Projekt“ für den Odenwaldkreis finanziert und ermöglicht zu haben. Grobeis sprach sich dafür aus, dass es in Zukunft weitere „Deutschsommer“ im Odenwaldkreis gibt: „Es würde mich sehr freuen, wenn es wieder zu solchen Kooperationen kommen würde.“


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